UTM-Tags erklärt: So optimierst du deine Traffic-Analyse (2025)

UTM-Tags einfach erklärt: So verbesserst du deine Traffic-Analyse

UTM-Tags (kurz für „Urchin Tracking Module“) sind Zusatzparameter, die du an URLs anhängen kannst. Sie helfen Analyse-Tools dabei, genauere Infos über deinen Web-Traffic zu liefern. Ursprünglich stammen sie von „Urchin“, dem Vorgänger von Google Analytics – daher der Name. Heute unterstützt fast jede Analysesoftware diese Tags, um Traffic-Daten detailliert aufzuschlüsseln.

Da ich mich selbst erst seit Kurzem mit SEO und Web-Analyse beschäftige, dachte ich, es könnte hilfreich sein, die fünf wichtigsten UTM-Tags und ihren Einsatz verständlich zu erklären. Hier sind sie:

  1. utm_source

  2. utm_medium

  3. utm_campaign

  4. utm_content

  5. utm_term

Schauen wir uns an, wofür sie gut sind.

  1. Quelle (utm_source)

Mit „utm_source“ findest du heraus, woher dein Traffic kommt. Postest du zum Beispiel einen Link auf Twitter, setzt du das Tag auf „Twitter“. In deinem Analyse-Tool kannst du dann genau sehen, wie viel Traffic und welche Conversions von dort stammen.

  1. Medium (utm_medium)

Das „utm_medium“-Tag zeigt die Art des Marketingkanals, z. B. „Social Media“, „E-Mail“ oder „Partner“. So kannst du Traffic auf einer allgemeineren Ebene betrachten – etwa wie viel von allen Social-Media-Kanälen kommt, statt nur von einer bestimmten Plattform.

  1. Kampagne (utm_campaign)

Mit „utm_campaign“ gibst du jeder Marketingkampagne einen eigenen Namen. Das macht es einfach, ihre Leistung zu vergleichen. Beispiel: Du startest eine E-Mail-Kampagne und stellst fest, dass sie schlecht läuft (dank utm_source und utm_medium). Nach ein paar Anpassungen willst du die gleiche Kampagne nochmal testen. Mit unterschiedlichen „utm_campaign“-Namen kannst du die Ergebnisse in den meisten Analyse-Tools direkt gegenüberstellen.

  1. Inhalt (utm_content)

Hast du mehrere Aufrufe zum Handeln (CTAs) auf einer Seite, hilft „utm_content“, sie auseinanderzuhalten. Angenommen, du hast zwei „Kaufen“-Buttons – einen grünen und einen schwarzen. Mit „utm_content=green-buy“ und „utm_content=black-buy“ kannst du vergleichen, welcher Button besser funktioniert, und so einfache A/B-Tests machen.

  1. Begriff (utm_term)

Dieses Tag ist optional und lohnt sich vor allem bei bezahlten Anzeigen mit Schlüsselwörtern. Schaltest du solche Ads, kannst du die Keywords in „utm_term“ einfügen. So siehst du, welche Begriffe die Leute auf deine Seite bringen und wie sie abschneiden.


Fazit: UTM-Tags sind ein praktisches Werkzeug, um deinen Traffic klar zu strukturieren und zu verstehen. Mit ihnen kannst du herausfinden, was funktioniert – und was nicht. Probier sie einfach mal aus!